Mittelahrgrüne fordern naturnahen Tourismus statt Rummelplatz und Swinger - ClubEin „Konsum – Freizeitpark“ a la Phantasialand mit zehn bis zwölf Meter hohen Vergnügungstürmen und 500 Parkplätzen muss zwangsläufig die ansässige Tier- und Pflanzenwelt nachhaltig negativ beeinflussen. Hinzu kommen Verschlechterungen für die in unmittelbarer Nachbarschaft seit langem ansässigen Reiterhöfe von Kalenborn durch die immense Lärmbelästigung. Die Gemeinde Altenahr muss sich fragen ob sie langfristig solide kleine Tourismusbetriebe haben will oder aber, ob Sie einen Krachmacher unterstützen will, der vielleicht Vergnügungssüchtige für wenige Stunden von weit her anlockt. „Die angebotenen Arten des Zeitvertreibs für Swinger im Club – Hotel Coco oder in „Hüpftürmen“ im „Freizeitpark“ lassen jedenfalls nicht auf sprudelnde Steuereinnahmen hoffen“, so Joachim Montel von den Altenahrer Grünen. Die Grünen Ideen der Tourismusförderung für Altenahr lassen sich getrost als wesentlich solider bezeichnen. Es sollen die bestehenden touristischen Potentiale einer attraktiven Landschaft besser genutzt werden. Dazu sollten die Wanderwege der Verbandsgemeinde durch die Teilgemeinden besser beschildert werden. Eine Ausweisung von Themenwanderwegen mit entsprechender Beschilderung für Naturfreunde wird begrüßt. Bestehende Wege müssen gepflegt und überörtlich, also vernetzt, ausgewiesen werden. Dies wird zu einer Intensivierung der Tourismusförderung in den Rand- und Höhengemeinden führen. Ebenso vernetzt wie die Wanderwege der Verbandsgemeinde müssen auch die Mountainbikestrecken ausgewiesen werden. Hier ist auf eine Vernetzung mit der VG Adenau und den NRW – Gemeinden zu achten. „Viel wichtiger als ein Lückenschluss der Autobahn A1 ist für die touristische Attraktivität von Altenahr der Lückenschluss des Ahrtalradweges zwischen Laach und Altenahr“, so Hennes Fuhrmann, Mitglied im Rat der Verbandsgemeinde aus Lind. Unterstützt werden die Mittelahrgrünen hierbei von ihrer Fraktionsvorsitzenden im Landtag von Mainz Ise Thomas.  |