Minister Bauckhage (FDP) sieht keinen Handlungsbedarf„Minister Bauckhage sieht mithin keinen Anlaß, die Zuverlässigkeit der VREA in Frage zu stellen und gibt damit dem Landesamt für Straßen und Verkehr Rückendeckung", fassen Reuland und Schlagwein die Antwort des Ministers zusammen. Damit müssen Eltern und Schulen weiter am Ball bleiben und Politik und Verwaltung in die Pflicht nehmen, die Beförderung der Schülerin-nen und Schüler zu verbessern und sicherer zu machen. Der schwere Verkehrsunfall mit einer Schülerin Anfang März bei Wassenach zeigt, dass das Thema nach wie vor hochaktuell ist. Die Grünen werden da auch nicht locker lassen und begrüßen ausdrück-lich die Initiative der Kreisverwaltung und des Kreistags, über eine Gesprächsrunde mit ElternvertreterInnen, Schulen, der Polizei und den Verkehrsunternehmen die Probleme gemeinsam in den Griff zu bekommen. „Obwohl unsere Initiative mit Finanzierungsvorschlag zur Entschär-fung der Probleme in der Dezemberberatung des Haushalts 2004 ab-gelehnt wurde, sehen wir trotzdem eine Chance zu Verbesserungen, wenn über die Schiene des ehrenamtlichen Busbegleiters die Beteiligten im Schülerverkehr an einen Tisch kommen und die Defizite und Probleme offengelegt werden", hofft Ute Reuland. Nach dem ersten Gesprächstermin sind die Schulen und Elternvertre-tungen aufgefordert, sich einerseits mit dem Modellprojekt „Schulbus-lotsentraining" auseinander zu setzen und andererseits die auftreten-den Probleme zu erfassen und bis Ende März an die Kreisverwaltung weiterzuleiten. |