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Neues aus dem Ortsverband Bad Neuenahr-Ahrweiler

Grüne halten an Naturerlebnisbad fest

Bündnis 90/Die Grünen halten an den Plänen zum Umbau des Ahrweiler Freibades in ein Naturerlebnisbad fest. „Mit den Argumenten, die Bürgermeister, CDU, FDP und FWG jetzt vorbringen, hätten sie die Schließung des Bades schon vor zwei Jahren verkünden müssen“, faßt Wolfgang Schlagwein die Diskussion der letzten Ratssitzung zusammen. Für die Energieversorgung des TWIN weisen Die Grünen auf die Möglichkeit hin, privates know-how und Kapital mit ins Boot zu holen.

„Man kann nicht das Naturerlebnisbad über Jahre wie eine Monstranz vor sich her tragen, und es nun auf diese Weise schließen“, begründete Schlagwein das Festhalten seiner Fraktion an den Umbauplänen für das Ahrweiler Bad. Die Investition- und Betriebskosten für ein Naturerlebnisbad seien nicht erst in den letzten Monaten bekannt geworden. Im Gegenteil: Der Grünen-Sprecher erinnerte daran, daß eine große Mehrheit des Rates vor 2 Jahren den Antrag der Grünen ablehnte, aus den 4 Planungsalternativen die preiswerteste auszuwählen. Um bis zu 300.000 Euro hätte dies die Kosten gesenkt. „Wer vor zwei Jahren noch so in die Vollen ging und die teuerste Variante wählte , kann nun fehlende Mittel nicht gerade überzeugend geltend machen.“
Das Argument, mit dem TWIN stehe „in nächster Nähe“ eine Alternative zum Freibad Ahrweiler zur Verfügung, lassen die Grünen ebenfalls nicht gelten: „Da hätten wir die Planungskosten für das Naturerlebnisbad von vornherein sparen können“, meint Rats- und Ortsbeiratsmitglied Christoph Richter
Beim TWIN heben Die Grünen hervor, daß seit 2004 sei aus einem Haushaltsansatz ‚Verbesserungsmaßnahmen TWIN‘ von rund 1 Million Euro ein Haushaltansatz von 2,5 Millionen Euro geworden ist, der jetzt erstmals offen als „Sanierungsbedarf TWIN“ deklariert werde.
Entschieden widersprechen Die Grünen dabei dem Vorwurf von Bürgermeister Dr. Tappe aus der Ratssitzung, auf die Haushaltsansätze „Verbesserungsmaßnahmen TWIN“ sein nicht reagiert worden.
„Erst im vergangenen Herbst ist uns in einem Ortstermin im TWIN das ganze Elend des technischen Zustandes eingestanden worden. Dabei haben wir uns in den 90er Jahren als Grüne den Mund fusselig geredet über die Notwendigkeit, die Heizungsanlage zu erneuern und die Wärmedämmung zu erhöhen, um laufende Betriebskosten zu senken“, ärgert sich Schlagwein. Für das weitere Vorgehen haben die Grünen jetzt ein Energiecontracting ins Gespräch gebracht. Dabei wird nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren ein privates Unternehmen mit der Erneuerung der Energie- und Wärmetechnik beauftragt. Die Grünen versprechen sich davon erhebliche Kostensenkungspotentiale.

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