Außengebietsentwässerung HeimersheimAnrede, in Heimersheim wurden und werden in erheblichem Umfang neue Siedlungsflächen ausgewiesen. „Durch die zu erwartende künftige Bebauung und dem daraus resultierenden höheren Versiegelungsgrad wird die Leistungsfähigkeit der Kanäle zur Ableitung des gesamten Niederschlagswassers in Teilbereichen nicht mehr ausreichend sein“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.
Ich zitiere diesen Bezug auf die neuen Baugebiete ausdrücklich, weil ursprünglich eine durch die Flurbereinigung selbst verursachte „verschärfte Wasserführung“ als Begründung der Entwässerungsmaßnahmen genannt wurde (meine Anfrage an die Stadtverwaltung vom 26. Januar 2004). Weiter will ich auf die Ihnen ja bekannte Vorgeschichte nicht eingehen.
Immerhin geht es um derzeit über eine halbe Million Euro, inclusive ca. 63.000 Euro Honorar für das beauftragte Planungsbüro. Im Haupt- und Bauausschuß konnte uns jedoch weder der tatsächliche Umfang der Maßnahmen noch die zusätzlichen Abflußmengen aus den neuen Baugebieten bzw. die fehlende Kapazität des Kanalsystems beziffert werden, noch sind die Planungen genügend konkret, um überhaupt beurteilen zu können, ob sie ihren Zweck erfüllen. Angesichts dieser und anderer offener Fragen werden wir auf keinen Fall einem Beschlußvorschlag zustimmen, der die Verwaltung ermächtigt, die Herstellung der Anlagen nach Bedarf umzusetzen, wie es im Beschlußvorschlag heißt. Wir sind lediglich aufgrund der Zeitvorgaben des Flurbereinigungsverfahrens bereit, der angestrebten Zuteilung der notwendigen Flächen zuzustimmen. Wir beantragen daher, den Beschluß dahingehend zu ändern, daß
„...auf Basis der vom Büro Becker erstellten Planungen die Zuteilung der hierfür notwendigen Flächen im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Heimersheim III angestrebt wird.“ |