Grüner Eisbär zu Gast in Bad NeuenahrIn voller Lebensgröße stand er auf seinem abschmelzenden Eisberg und mahnte ernsthafte Maßnahmen zum Klimaschutz an. Viele Passanten am Alten Markt in Bad Neuenahr ließen sich mit dem Eisbären im grünen Fell nicht nur gerne abblichten. Sie diskutierten auch mit den örtlichen Grünen die Wege, die sowohl aus der weltweiten Wirtschafts- als auch der Umweltkrise führen.
Für Eveline Lemke, Sprecherin des rheinland-pfälzischen Landersverbandes von Bündnis 90/Die Grünen, können beide Krisen nur gemeinsam gelöst werden. „Wir dürfen jetzt nicht auf das Ende der Wirtschaftskrise warten, bevor wir uns wieder mit Klima- und Umweltschutz beschäftigen. Im Gegenteil: Wir müssen jetzt die Grundlagen für einen nachhaltigen Umbau der Wirtschaft legen. Das ist die Chance in der Krise.“
Kreis- und Stadtratsmitglied Wolfgang Schlagwein pflichtet dem bei: „Untätigkeit im Klimaschutz kostet uns langfristig zahllose Arbeitsplätze. Umgekehrt sind Investitionen in ökologisches Wirtschaften der einzige Ausweg, der aus beiden Krisen führt.“ Schlagwein benennt den Ausbau der Erneuerbaren Energien, der inzwischen auch im Kreis Ahrweiler Einzug hält. „Wir haben mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz einen Boom der Erneuerbaren Energien ausgelöst und damit nicht nur Klimaschutz betrieben, sondern auch die Grundlage für die Energieversorgung der Zukunft gelegt. Das schafft und sichert jetzt spürbar auch im Kreis Ahrweiler Arbeit und Einkommen.“ Diesen Weg wollen Bündnis 90/Die Grünen fortsetzen. Gerde eine bezahlbare, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung sei die Grundlage für eine langfristige Erholung der Wirtschaft nach den zurückliegenden Einbrüchen, die noch längst nicht ausgestanden seien.  |