Wege zur Einführung des EnergiemanagementsKonzept Zum Energiemanagement in kommunalen Gebäuden Sinzigs
Ziele
·Reduzierung des Energieverbrauches ·Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energien ·Stärkere Verantwortungsübertragung auf die Institutionen ·Sensibilisierung von Schülern/Kinder/Jugendlichen und Personal ·Erhöhung des Investitionskapitals für Institutionen
Schritt 1: Sachverständigenanhörung
Schritt 2: Erstellung einer Eröffnungsbilanz
Alle kommunalen Gebäude erhalten einen Enegiepass, in dem ihre aktuellen Energiekennwerte festgestellt werden: Heizenergieverbrauch (kWh/m²a) Stromverbrauch (kWh/m²a) Evtl. auch Wasserverbrauch (m³/a)
Über jedes Gebäude wird ein jährlicher Energiebericht erstellt und dem Stadtrat und der Öffentlichkeit vorgelegt.
Schritt 3: Zieldefinierung durch den Stadtrat
Der Stadtrat legt fest, was seine Ziele bezüglich des Energiemanagments der einzelnen Gebäude sind: wieviel Energie soll jedes Gebäude zukünftig pro Jahr verbrauchen dürfen.
Schritt 4: Der Stadtrat definiert Wege um die vorher definierten Ziele zu erreichen.
Dabei bieten sich zwei Wege an: Kurzer weg : sparsamere Nutzung der Energie (Nutzerverhalten) Langer Weg : fortschreitender Einsetzung von Wärmedämmung, erneuerbaren Energien und energiesparenden Techniken
Kurzer Weg und langer Weg können parallel laufen bzw. sich zeitlich überlappen.
Kurzer Weg
Bereiche ·Heizungs- und Lüftungsregulierung ·Beleuchtungsregulierung ·Wasserverbrauch
Zielgruppe: Schüler, Lehrer, Hausmeister, Kindergärtner, Manager an städtischen Institutionen, Kindergärten, Jugendzentrum, Rathaus (hier Institutionen genannt)
Vorgehensweise
·Erfahrungen bei anderen sammeln ·Die Ideen mit Personen der Zielgruppe diskutieren ·Interessierte Personen/Gruppen für eine erste Runde auswählen ·Klar begrenzte Aktivitäten auswählen (z.B. Raumheizungsmanagement, Beleuchtungsmanagement) ·Aktuellen Energieverbrauch feststellen bzw. ermitteln ·Vertrag zwischen Träger und Institution erarbeiten ·Ausbildung der betroffenen Personen/Besuche bei anderen Institutionen die bereits ein Energiemanagement durchführen ·Interne Zwischenevaluierungen ·Übertragung der Erfahrungen auf Neuvorhaben
Langer Weg:
Bereiche: ·Wärmedämmung muss auf dem höchsten stand durchgeführt werden, sobald Gebäude renoviert oder umgebaut werden ( EnEV-Vorgaben). ·Holzheizungen, Brauchwassererwärmung über Solarkollektoren und Kraft-Wärme-Koppelungen müssen bei jeder Renovierung eines kommunalen Gebäudes mit einem Bonus für erneuerbare Energien geprüft werden. ·Installation von PV-Anlagen auf kommunalen Gebäuden durch die Stadt oder Verpachtung der Dachfläche an Privatpersonen und Vereine, sowie ·Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen
Vorgehensweise:
·Zwingende Prüfung der Bereiche bei anstehenden Neubauten, Umbauten und Renovierungen ·Eigenfinanzierungsprüfung durch die Stadt oder suche von privaten Investoren (Contracting).
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