Fahrradfahrer bekommen mehr Aufmerksamkeit in SinzigFahrradfahrer bekommen mehr Aufmerksamkeit in Sinzig
Dipl.-Ing Michael Fuchs diskutiert mit Grünen über die Erstellung des Fahrradwegkonzeptes
Wer hätte es gedacht? Mehr als 78 % der Fahrradfahrer auf dem Ahr- und Rheinfahrradweg sind über 50. 83% würden eine „Kulturschleife“, einen Fahrradweg über Sinzig-Innenstadt, begrüssen. 22% sind gegen die Umlegung des Ahr-Fahrradweges in die Wohngebiete von Sinzig. Dies sind einige der Erkenntnisse die Herr Fuchs bei einer Befragung der Fahrradfahrer gewonnen hat. Er erstellt in diesen Monaten ein „wegweisendes“ Fahrradgutachten für Sinzig. „ Es wäre natürlich toll wenn auch die Nachbarkommunen mitmachen würden“ sagte Herr Fuchs bei einer Diskussion mit den Grünen von Sinzig. Alle Aspekte sollen in dem Gutachten dabei behandelt werden: der überregional, eher touristische Fahrradverkehr, der regionale, innerörtliche Fahrradverkehr zu den Wohngebieten, zu den Schulen, zum Einkaufen, zum Bahnhof usw. Dem Fahrrad wird hier eine wichtige Rolle bei den kleinen Touren im innerstädtischen Bereich zugewiesen: leise, abgasarm, umweltschonend. Nur sicher und gut ausgeschildert müssen die Fahrradwege sein. Und natürlich die Restauration muss für die überregionalen Fahrradfahrer stimmen: Von Breisig bis Neuenahr bekommt man ja am Fahrradweg nichts zu trinken, beschwerten sich viele Radfahrer bei der Befragung. Ein zentraler Diskussionspunkt war natürlich die Fahrradwegführung im Bereich des Naturschutzgebietes Ahrmündung. So wie es ist, durch die Wohngebiete, findet es keinen Anklang bei den Fahrradfahrern, ja schreckt sie eher vor Sinzig ab. Verschiedene Varianten wurden diskutiert: am Rande des Naturschutzgebietes entlang oder durch das Naturschutzgebiet oder, als neue Idee vom Gutachter, den Hauptfahrradweg vom Rhein als gut ausgebaute Trasse direkt durch die Kernstadt von Sinzig zu führen.  |