Energie-Agentur rät zum Ölsparen - Kassen der Ölkonzerme klingeln - Bauern werden zu EnergieproduzentenDie internationale Energie-Agentur rät den Regierungen, verschärfte Energiesparmaßnahmen für den Fall von "Angebotsstörungen" vorzubereiten. Dazu gehören Einschränkungen der Autonutzung oder die deutliche Senkung der Gebühren für den öffentlichen Nahverkehr. Die FAZ zitiert aus der Studie der Energieagentur mit dem Titel "Ölsparen in Eile". Hintergrund sind Befürchtungen um Versorgungsengpässe durch Krieg oder Terroranschläge. In der gleichen Ausgabe der FAZ weist ein Artikel auf den sinkenden Aktienkurs von Exxon-Mobil hin - trotz "klingelnder Kassen" der Ölkonzerne. Den vermeintlichen Widerspruch löst die FAZ auf: Exxon Mobil meldet deutlich sinkende Produktionmengen. "Die Erträge aus den reiferen Öl- und Gasfeldern gehen zurück", erläutert die FAZ die Einschätzungen der Börsenanalysten. Aber auch die Alternativen für die zur Neige gehenden fossilen Energierohstoffe werden in der FAZ vom 29. April deutlich: "Die deutschen Landwirte entdecken zunehmend die Verwertung erneuerbarer Energien als neues Standbein", ist unter der Überschrift "Bauern werden zu Energieproduzenten" zu lesen. Im Jahr 2004 habe die landwirtschaftliche Rentenbank 525 Millionen Euro Sonderkredite für diesen Verwendung zugesagt. Davon waren 425 Millionen Euro für die Anschaffung von Photovoltaikanlagen. "Außerdem investieren die Bauern verstärkt in die Verwertung von Biomasse, um Strom, Gas und Wärme zu gewinnen", schreibt die FAZ. |